Ach Gottla!

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Ach Gottla . . .!

Das 8. Theaterstück von Klaus Karl-Kraus mit Gisela Karl-Kraus

Regie: Klaus Karl-Kraus und Johanna Wagner-Zangl

Uraufführung: 20.10.2016

exklusiv im TaM Theater am Michelsberg!

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Termine 2017:

20.10., 21.10. immer 20 Uhr
Karten unter: www.bvd-ticket.de oder 0951-30290988 oder 01702971050

Zum Inhalt:

Nach sechs Tagen Erschaffungsmaloche auf der Erde, einem Ruhetag und anschließenden längeren kreativen Jobs in anderen Galaxien schaut Gott mal wieder auf der Erde vorbei und dabei landet er in Franken! Er erinnert sich an das Paradies, das er seinerzeit den Menschen geschenkt hat, an die Geschichten von Adam, Eva, Lilith und der Schlange. Er traut seinen Augen nicht, als er sieht, was die Menschen aus seiner Schöpfung gemacht haben und bekommt einen Wutanfall bei der Erkenntnis, das nicht einmal die Mission seines Sohnes, die dann auch noch von den Evangelisten mit viel Kitsch versehen wurde, etwas an der Dummheit der Menschen geändert hat. Als er dann auf der Suche nach einem Nachtquartier neureichen Proleten, gastfreundlichen Armen, rechtsradikalen Glatzköpfen und einem Penner begegnet, kann er dem Reiz nicht widerstehen, die Hand Gottes etwas manipulierend einzusetzen.

Gisela Karl-Kraus spielt als himmlisch menschlicher Gott in weiblicher Gestalt den hintersinnigen Humor und die nachdenklich stimmenden Bilder mit ihrem Charme direkt in die Herzen der Zuschauer!

 

Anmerkungen des Autors:

Nach sechs Tagen Schöpfung, ruhte Gott am siebten Tag – gut das Mittags-Schläfchen fiel etwas lang aus: circa 14,6 Milliarden Jahre. Geweckt wurde Gott von uns Menschen. Wenn man die Zeit, seit der Entstehung des Universums, auf eine Uhr überträgt, dann kletterten wir Homo Sapiens, etwa 5 vor 12 von den Bäumen. Doch in den fünf Minuten, leisteten wir ganze Arbeit: Klima durcheinander, Millionen Menschen auf der Flucht, Krieg, Hunger, Artensterben und, und, und. Von dem Radau, wurde Gott geweckt, schaut sich etwas um bei seiner Schöpfung. Landet in Franken, in Bamberg auf dem Michelsberg. Und was er da sieht, erlebt, das regt ihn ganz schön auf: „Was ist passiert mit meiner Schöpfung?“ Da kommt ihm in den Sinn, mit Blitz und Donner reinzuhauen. Doch da ist ja noch der Heilige Geist! In seinem achten Theater-Stück, hat Klaus Karl-Kraus das Märchen der Gebrüder Grimm „Der Arme und der Reiche“ als Ausgangspunkt genommen. In einem Urlaub auf Sri Lanka entwickelte der fränkische Kabarettist KKK ein Theaterstück um das Grimm`sche Märchen: Was wäre, wenn Gott einfach mal käme. Wie würde seine Bilanz wohl ausfallen?

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Fotos: Monika Kober